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Geschichte der Hochschulbibliothek Weingarten

Stationen ihrer Entwicklung

1949                   

Umzug des Pädagogischen Instituts von Reutlingen nach Weingarten, Grün­dung der „Institutsbibliothek“ mit ca. 1.500 Bänden im Schlossbau der PH Weingarten.

 

1962   

Aus dem Pädagogischen Institut wird eine Pädagogische Hochschule mit wis­senschaftlicher Orientierung und damit aus der Institutsbibliothek eine Hochschulbibliothek.

 

1972   

Mit dem Gesetz über die Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg vom 26.07.2001 erhalten die Pädagogischen Hochschulen den Status von wissenschaftlichen Hochschulen. Die Anforderungen an die Bibliothek wachsen.

Das Reallehrerinstitut in Tettnang wird in die Pädagogische Hochschule integ­riert. Die Hochschulbibliothek übernimmt die Bibliothek des Instituts mit ca. 7.000 Bänden.

Die Bibliothek bezieht das Erdgeschoss und die Kellerräume des Fruchtkas­tens. Im Erdgeschoss wurde ein Lesebereich geschaffen. In den Kellerräumen wird der entleihbare Bestand für eine Bestellausleihe magaziniert.

 

1973 

Der Bestand ist auf über 100.000 Bände angewachsen.

 

1976   

Eine 1975 vom Kultusministerium eingesetzte Planungsgruppe „Bibliotheksplan Ba­den-Württemberg" konzipiert einen umfassenden Plan zum Ausbau und zur Modernisierung des wissenschaftlichen Bibliothekswesens, in den auch die Pädagogischen Hochschulen und die Fachhochschulen einbezogen sind.

Die erste fachliche Bibliotheksleitung nimmt ihre Tätigkeit auf.

 

1980

Erste Kooperation beider Hochschulen in Weingarten im Bereich Bibliothek:
Eine Vereinbarung über Vollintegration für den neu gegründeten Fachbereich Sozialwesen, der damaligen FH Ravensburg-Weingarten wird getroffen.

Die gegenseitige Öffnung der Bibliotheksbestände für die jeweiligen Hochschulangehörigen wird vereinbart.

 

1984 

Die Bibliothek bezieht das 1. OG des Fruchtkastens und bietet dort eine umfangreiche Freihandbibliothek.

 

1986   

Das Magazin (Untergeschosse im Fruchtkasten) wird zur Freihandnutzung geöffnet. Benutzer können nun selbst die Bücher im Magazin aufsuchen und zur Entleihung verbuchen lassen.

Die Pädagogische Hochschule Weingarten und die Fachhochschule Ravens­burg-Weingarten schließen einen Kooperationsvertrag. Die Bibliothek der FH (ca. 14.000 Bände) wird in den Bestand der Hochschulbibliothek aufgenom­men.

Die Bibliothek führt ab hier die Bezeichnung „Hochschulbibliothek Weingarten“.

Die Bildung des Gemeinsamen Bibliotheksausschusses ist ebenfalls Teil der Kooperationsvereinbarung.

 

1990   

Beginn der Katalogisierung mit EDV. Die Hochschulbibliothek tritt als erste PH-Bibliothek dem Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) bei. 

Die Bibliothek umfasst mehr als 200.000 Bände.

Erste Recherchen in elektronischen Datenbanken werden angeboten.

 

1994   

Die elektronische Ausleihverbuchung wird eingeführt.

 

2000

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek beziehen neue Räume im 2. OG des Fruchtkastens. Büros im Erdgeschoss und erstem Obergeschoss werden zugunsten weiterer Fläche für Freihandbestand und Lernarbeitsplätze aufgelöst.

 

2002

Das lokalen Bibliothekssystems HORIZON wird eingeführt.

 

2007

Erste Volltextdatenbanken werden angeboten.

 

2008

Der Kooperationsvertrag zwischen der Pädagogischen Hochschule Weingarten und der Hochschule Ravensburg-Weingarten wird erneuert. Auch der Umgang mit E-Medien wird geklärt. Das Rechenzentrum der RWU übernimmt die EDV-Ausstattung der Bibliothek.

Die Hochschulbibliothek verfügt nun über ca. 300.000 Bände.

 

2011

Das Bibliothekssystem aDIS wird eingeführt.

 

2013

Start des großen Bestandspflegeprojekts. Die inzwischen vier verschiedenen Systematiken und fünf verschiedenen Aufstellungen im Freihandbestand der Bibliothek werden vereinheitlicht auf die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) umgearbeitet. Begleitet wird diese Maßnahme durch eine ausführliche Revision, Bestandspflege und Deakzession.

 

2018

Abschluss des großen Bestandspflegeprojekts. 

Die Vereinheitlichungen der Systematik (RVK) des kompletten Freihandbestands ist abgeschlossen. Diverse unerfasste Buchbestände der PH Weingarten sind in die Hochschulbibliothek integriert. Nach einer umfassenden Deakzession verfügt die Bibliothek nun über knapp 200.000 Bände.

Parallel hierzu findet die Einführung der Selbstverbuchung via RFID statt.

Die freigewordene Fläche wird v.a. zur Schaffung weiterer Lern- und Arbeitsplätze verwendet.

 

2023

Nach Einführung der Open Access Policy der PH Weingarten im Jahr 2018 wird ein Publikationsfonds eingerichtet.

 

2025

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek beziehen neue Räume im 3. OG des Fruchtkastens.